Gotthard - Stereo Crush
Band: Gotthard
Album: Stereo Crush
Genre: Hard Rock
Country: CH/Tessin
Label: RPM Music
Release: 21.03. 2025
Band Member :
Vocals: Nic Maeder
Guitars: Leo Leoni
Guitars: Freddy Scherer
Bass: Marc Lynn
Drums: Flavio Mezzodi
Je nach Betrachtungsweise liegt hier das 14. Studio Album vor. ( Mit Specials und Live Alben sind es Einige mehr) Die Hardrocker aus dem Tessin taten sich in den letzten Jahren etwas schwer mit Ihren Alben. Sehr viel Stückwerk… für mich selten voll überzeugend, aber auch nicht richtig daneben… Solide, Ja, aber ohne grosse AHA Effekte, sehr auf das Bewährte bedacht. Jedes Album hatte so seine 3 – 4 Highlites.. das wars dann aber auch. Jetzt liegt das aktuelle Werk an. Was bietet «Stereo Crush» an Überraschungen? Was fällt auf. ? Also erst mal fällt auf, das, wenns dann zu Sache geht, die Gitarren recht flott daherkommen. Rockiger als auch schon. Leider ist das nicht von Dauer. Während der Vorgänger in die Coronazeit reinrutschte, hat man sich jetzt 5 Jahre Zeit gelassen, um das neue Werk zu kreieren. Teilweise Bissig kommen die neuen Tracks rüber, zweifellos.. auch vom übertriebenen Weichspüler Image haben sie sich etwas gelöst. Auch hat man auch die moderne Zeit, zum bewährt traditionellen, einfliessen lassen. Leider fehlt vielen Songs der Drive… alles kommt einem schon des Öfteren gehört vor…Der entscheidende Punch dieer Aha Effekt fehlt mir. Alles schön Brav, und so oder ähnlich schon sehr oft dagewesen. Viele Elemente die immer wieder hervorgeholt wurden. Ab Mitte Album ist die Marschrichtung schon vorgegeben, und es passiert eigentlich nichts mehr Bewegendes. Auch die Zusammenarbeit mit Chris von Rohr im Song «Liverpool» reissts nicht raus (erinnert an die letzten Bon Jovi Songs). Und warum man eine Coverversion des eher (schon im Original) mittelmässigen Beatles Song «Drive my Car» da reinwursten muss, muss ich nicht verstehen.. Nun die zuckersüssen Mainstream Nummern wie «Life» sind, das was sie sind…Nett… aber mehr nicht.. Trotz guter Ansätze fehlt mir da durchgängig im Songwriting massiv der Punch. Wie gesagt einige Ausreisser sind dabei die es im Ansatz gut angehen lassen, aber entweder im Refrain, oder sonst wo, diese unsäglichen und teils unpassend wohhhooo Chorus (o. ä.) verbaut haben. «Devil in the Moonlight « ist ein Beispiel .
Fazit: Ein Album das wie ein paar gut eingelaufene Schuhe passt. Nix drückt, nix schleift , gut sitzend und unspektakulär. .. Die Erwartungen werden knapp erfüllt. Ich hätte mir persönlich mehr Charakter und einige Überraschungen in den leider etwas zu stromlinienförmigen Songs gewünscht. Das fehlt mir hier. Für Gotthard Fans ganz klar ein Muss. Richtig Neues, oder überraschendes gibt’s da aber nicht. Solide und traditionell. Ich gehe davon aus, das es nicht mehr als 3 Songs ( z.B. Boom Boom, Rusty Rose, Shake Shake) in die Live Auftritte schaffen. Dort liegt bei Gotthard, wie ich in vielen unvergesslichen Momenten in der Vergangenheit erleben erleben durfte, Ihre wahre Stärke .
Tracklist
1. Al & I
2. Thunder & Lightning
3. Rusty Rose
4. Burning Bridges
5. Drive My Car
6. Boom Boom
7. Life
8. Liverpool
9.Shake Shake
10. Devil In The Moonlight
11. Dig A Little Deeper
12. These Are The Days
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